Spendenaufruf Henry Sander

Spendenaufruf Henry Sander

Das ist Amitola. Sie ist ein Coton de Tuléar und sie ist ein Epilepsiewarnhund. Sein Herrchen ist der vierjährige Henry Sander aus Hoppstädten-Weiersbach. Henry leidet seit seinem zehnten Lebensmonat unter Epilepsie, die sich medikamentös schlecht einstellen lässt. Die oftmals auch nachts auftretenden Anfälle lassen sich in den seltensten Fällen im Voraus erkennen und sind gefährlich wegen der Aspirationsgefahr, Atemaussetzern, totaler Erschlaffung oder Erbrechen.

Nun ist es so, dass Amitola speziell ausgebildet ist und durch ihre Anwesenheit und ihr Verhalten die nahenden Anfälle bei Henry am veränderten Herzschlag erkennen und die Eltern alarmieren kann. Es ist eine beim Hund angeborene Eigenschaft, die nicht antrainiert werden kann, lediglich das Verhalten, wenn er einen aufkommenden Anfall bemerkt, kann trainiert werden. Warum das so ist, ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig bewiesen – es wird aber geforscht und es gibt schon Studien dazu -, genau wie mit anderen Therapietieren, zum Beispiel Delphinen. Darum wird dieser Therapiehund auch noch nicht von der Krankenkasse bezahlt. Die Ausbildung dieses Hundes ist aber sehr teuer. Auch möchten die Eltern von Henry, Corinna und Jonas Sander, alles Mögliche für Henry tun, damit sich diese Krankheit nicht verschlimmert und die Anfälle nach Möglichkeit ausbleiben. Henry muss permanent, auch nachts überwacht und beobachtet werden, um einen aufkommenden Anfall durch entsprechende Maßnahmen abzuschwächen oder zu unterbinden. Henry´s Selbstständigkeit ist durch die permanente Überwachung der Eltern und auch der Großeltern Roswitha und Robert Werle, stark beeinträchtigt. Eine Kleinwüchsigkeit wurde bei ihm auch festgestellt. Er wird, wenn er erwachsen ist, nur etwa 1,40 Meter „groß“ werden. Das schränkt ihn in seinen Möglichkeiten auch extrem ein. Die Medikation muss dauernd angepasst werden, schon dreimal wurde das Präparat gewechselt, was auch zu erheblichen Belastungen führt. So kann Henry an vielen Aktivitäten seiner Freunde nicht allein teilnehmen, wie zum Beispiel ins Schwimmbad oder Kino gehen. Er kann nicht alleine auf dem Spielplatz toben oder in seinem Kinderzimmer spielen. Überall muss ein Elternteil dabei sein, was die Eltern natürlich auch extrem neben dem Beruf, der Hausarbeit und der Freizeitgestaltung belastet. Bei den Feuerwehr-Minis bei der örtlichen Jugendfeuerwehr kann er mitmachen. Auch die KiTa in Neubrücke besucht er.

Einen speziellen Kleinbus wurde von den Eltern ohne fremde Zuschüsse schon angeschafft, um im Notfall während der vielen Fahrten zu Behandlungen, Untersuchungen und Therapien sofort reagieren zu können und sofort nach hinten gehen zu können und Henry zu helfen, wenn er einen Anfall haben sollte.

Darum möchten sie den Hund nun anschaffen. Dieser kostet nach aktuellem Marktwert 22.300 Euro. 12.000 Euro haben die Eltern schon angezahlt. Es bleibt also eine Finanzierungslücke von 10.300 Euro. Henry hat Amitola bereits kennen und lieben gelernt.

Der Kinder- und Jugendhilfeverein Hoppstädten-Weiersbach e.V. hat schon eine Soforthilfe in Höhe von 5000 € zugesagt, das reicht aber noch nicht. Zwei Damen aus der Nachbarschaft, die Mund-Nasen-Masken genäht und verkauft haben, haben den Erlös von 300 Euro schon gespendet. Deshalb die Bitte an die Mitbürgerinnen und Mitbürger um Spenden für den Hund und den kleinen Henry.

Gespendet werden kann auf das Spendenkonto des KiJuHi bei der Kreissparkasse Birkenfeld

IBAN: DE 76 5625 0030 0000 2420 12

BIC: BILADE55XXX

Verwendungszweck: Henry und Amitola

Der KiJuHi kann bei Bedarf Spendenquittungen ausstellen.

Weitergehende Informationen zu Assistenzhunden wie zum Beispiel Amitola gibt es unter www.assistenzhunde-zentrum.de

Vielen Dank an Franz Cronenbrock für den Bericht und die Fotos!